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Ortsteile der Gemeinde Malschwitz

Baruth/ Bart und Dubrauke/ Dubrawka

Baruth und Dubrauke haben gemeinsam 634 Einwohner und liegen beide am Fuße des Schafberges, welcher die höchste Erhebung der Gemeinde Malschwitz darstellt. Der Ortsteil Baruth hält neben einer Kindertagesstätte ebenfalls eine Grundschule vor, welche sich in der ehemaligen Mittelschule auf dem einstigen Schlossgelände befindet.  Weiterhin gibt es in Baruth ein Sportlerheim mit einer Kegelbahnanlage, eine Arzt – und Zahnarztpraxis, eine Kirche mit Pfarramt sowie für den täglichen Bedarf ein Lebensmittelhandel, eine Fleischerei, ein Friseurgeschäft und eine Gärtnerei.

Baruth Grundschule
Baruth
Baruth Kirche
Baruth
Baruth Kita
Baruth
Baruth Marktplatz
Baruth
Baruth Sportlerheim
Baruth
Baruth
Baruth
Dubrauke
Dubrauke
Baruth

Briesing/ Brězynka



Briesing hat ca. 120 Einwohner und ist ein landwirtschaftlich geprägter Wohnort und wird durch die B 156 tangiert. Dieser Ort ist grundsätzlich geprägt durch Fachwerk -, Wohnstallhäuser sowie Drei – bzw. Vierseithöfen und einer Mühle an der Spree, die durch ihre Dimensionen herausragt.

Brießnitz

Brießnitz/ Brězynka



Brießnitz mit ca. 59 Einwohnern ist der östlichste Ort der Gemeinde Malschwitz und liegt auf einer Anhöhe von ca. 180 Metern.

Brösa/Brězyna Gemeinde Malschwitz

Brösa, obersorbisch Brězyna, ist ein Dorf im ostsächsischen Landkreis Bautzen und gehört seit 2013 der Gemeinde Malschwitz an. Es liegt in der Oberlausitz und befindet sich im Siedlungsgebiet der Sorben.

 

                                                                    

Einwohnerzahl am 07.06.2018: 186

                                                                    

Geografie, Topografie:

Brösa ist ein typisches Runddorf (Rundling) mit Dorfanger, dessen ursprüngliche Form sich erhalten hat und heute noch gut zu erkennen ist. Das Gelände ist vollkommen flach und weist kaum Erhebungen auf. Die Ortsflur dehnt sich ca. 3 km nach Norden hin aus, im Westen grenzt sie an die Klixer Teiche, im Süden an die Flur Malschwitz und in östlicher Richtung trennt das Löbauer Wasser (sorbisch Lubata) Brösa von Guttau. Größere Waldflächen kommen in Brösa nicht vor. Große landwirtschaftliche Flächen prägen das Umland, nur unterbrochen durch Waldschutzstreifen.

 

Geschichte:

Möglicherweise entstand Brösa als Vorwerk des Guttauer Rittergutes. Erstmals erwähnt wurde Brösa als Cleynen Bresin im Jahre 1433. Lausitzer Chronisten nennen 1439 Caspar von Nostitz als Grundherrn von Guttau. Bis ungefähr 1670 waren die Grundherren von Guttau, und damit vermutlich auch von Brösa, die Familie derer von Nostitz, d. h. mehr als 230 Jahre lang. 1674 wurde Guttau und seine Güter an Joachim Ernst von Ziegler und Klipphausen verkauft. Bis zum Jahre 1654 waren Guttau und Brösa getrennt durch die Zugehörigkeit zum Görlitzer bzw. Bautzener Kreis, Grenzfluß war das Löbauer Wasser. 1684 wurde in Brösa ein Rittergut erwähnt. Die Ziegler-Klipphausenschen Güter gelangten 1728/1730 in die Hände des Friedrich Leberecht von Damnitz; auch das Brösaer Rittergut wurde an ihn verkauft. Als sein Sohn Hans Hermann von Damnitz 1761 starb erbten drei seiner Söhne die Güter Guttau, Brösa und Gleina und traten ein Jahr später ihr Erbe an. 1766 gab es ein Urbar (Grundbuch, Zinsbuch, Güterverzeichnis) von Brösa. Im Jahre 1775 kaufte Andreas Graf von Riaucour auf Gaußig das Rittergut Brösa für 27000 Taler. 1777 wurden die Einwohner von Brösa mit 5 Besitzern, 11 Gartennahrungsbesitzern, 10 Häuslern und einer Wüstung verzeichnet. Die Grundherrschaft war ab 1794 das Rittergut Guttau mit der Besitzerin Henriette von Schall-Riaucour. Am 21. Mai 1813 wurden bei der Schlacht gegen Napoleons Heer Brösa und Guttau von Kosaken niedergebrannt. In Jahrzehnten wurden die Dörfer von den Einwohnern nach und nach wieder aufgebaut. Mehrere heute noch um den Brösaer Dorfplatz stehende Fachwerkhäuser stammen aus den Jahren nach 1830. Das originale Fachwerk ist allerdings nur noch bei einem sichtbar. 1834 hatte Brösa 216 Einwohner. Das Rittergut war im Besitz von Graf Carl von Schall-Riaucour. 1847 pachtete das Rittergut Brösa der Agrarwissenschaftler Prof. Ernst Theodor Stöckhardt. Dieser gründete und leitete auf dem Gut eine landwirtschaftliche Lehr- und Bildungsanstalt. Aber bereits 1850 musste seine Schule wegen Streitigkeiten mit dem Eigentümer Graf Schall-Riaucour geschlossen werden, weil dieser die Pacht kündigte. Nach einer Erhebung des sorbischen Volksforschers Arnošt Muka zählte 1886 in Brösa 211 Sorben und 15 Deutsche. 1890 hatte Brösa 200 Einwohner. 1900 wurde in Guttau ein Männergesangverein gegründet, bei dem viele Brösaer Sänger mitwirkten. 1902 wird die Freiwillige Feuerwehr Guttau/Brösa gegründet. 1907 wurde auf dem Dorfplatz die Eiche gepflanzt. Im Jahre 1910 hatte Brösa 267 Einwohner. Mitglieder der Gesellschaft für Anthropologie, Urgeschichte und Geschichte gruben 1916 auf Brösaer Flur 7 Gräber der vorrömischen Eisenzeit aus und drei Jahre später 4 weitere Gräber der Billendorfer Kultur. 1918/19 bekam Brösa elektrischen Strom. Als 1920 die Guttauer Kirche ein neues Bronzegeläut erhielt, spendete eine Glocke der Brösaer Bauer Handrick. 1926 trennte sich die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr von Guttau und bildete in Brösa eine eigene Freiwillige Feuerwehr. Die am Spritzenhaus angebrachte Jahreszahl ist aber nicht das Erbauungsjahr des Gebäudes. 1935 wurde Brösa nach Guttau eingemeindet, auch die beiden Freiw. Feuerwehren wurden wieder zusammengelegt. Im April und Mai 1945 mussten die Einwohner zweimal auf die Flucht vor der Roten Armee gehen. Frühjahr 1946 Bodenreform. 1949/50 gingen viele junge Männer in den Westen. 1958 schlossen sich drei landwirtschaftliche Betriebe zu einer LPG zusammen, 1960 wurde das Dorf vollgenossenschaftlich, d. h. alle Bauern verloren freiwillig oder unter Druck gesetzt ihre Eigenständigkeit. 1959 wurde im Brösaer Gutshaus ein Kindergarten eingerichtet und bestand dort bis 1974. 1973/74 wurde die Milchviehanlage mit rund 800 Stallplätzen gebaut. 1990 wurde die Konsum-Verkaufsstelle geschlossen. 1991 wurde die Agrargenossenschaft „Heidefarm“ Sdier gegründet. 1995/96 Bau der Abwasserleitung und Erneuerung der Straßen und des Dorfplatzes. 1997-1999 Neubau der Brücke nach Guttau. Im Dezember 2000 wurde die Gaststätte „Zur Einkehr“ eröffnet. 2003 hatte Brösa 210 und 2010 200 Einwohner. Von 1996 bis 2017 war Brösa Förderdorf der Ländlichen Neuordnung. 2013 Zusammenschluß der Gemeinden Guttau und Malschwitz.

 

Ortsname:     Der sorbischen Name Brězyna bedeutet „Birkenort“. 1433 Cleynen Bresin [Brezin], 1454 Cleyn Bresin, 1519 Breßin, 1545 Bresen, 1719 Briesena.

Bei J. Meschgang bereits 1360 (?) Bresyn

 

Bevölkerung:

Brösa ist seit alten Zeiten untrennbar mit Guttau verbunden. Beide Orte vereint ihr gemeinsames Schicksal bis heute. Kirche, Friedhof, Schule, Kinderhaus, Feuerwehrgerätehaus, Einkaufsmöglichkeiten und Volksbankfiliale befinden oder befanden sich in Guttau. Die vielbefahrene Straßenbrücke über das Löbauer Wasser ermöglicht ein rasches Hinüberwechseln in den jeweils anderen Ortsteil. Leider verliert Guttau seit der Eingemeindung zu Malschwitz zunehmend an Bedeutung. Das zeigt sich durch die Schließung bzw. Geschäftsaufgaben von Bäcker, Dorfladen und Fischereiausstellung sehr deutlich und einschneidend. Auch der Fortbestand der Grundschule ist infrage gestellt. Nun sind viele Guttauer gezwungen zum Einkauf in den winzigen Dorfladen nach Brösa zu kommen. Die Versorgung der Bevölkerung wird zusätzlich provisorisch aufrecht erhalten durch die regelmäßig an wenigen Wochentagen in beiden Ortsteilen erscheinenden Verkaufswagen von Fleischer und Bäcker.

Alle Dorfveransaltungen, ob in Brösa oder in Guttau, werden gemeinsam organisiert und durchgeführt. Hauptsächliche Initiatoren gesellschaftlicher und kultureller Aktivitäten sind die Freiwillige Feuerwehr und der Feuerwehrförderverein Guttau/Brösa e.V. Es besteht auch eine sehr rege und mitgliederstarke Jugendfeuerwehr, so dass die FFW keine Nachwuchssorgen hat. Überhaupt ist Brösa ein kinderfreundliches Dorf und wird dafür sorgen, dass die Einwohnerzahl nicht weiter zurückgeht.

 

Dorfplatz mit Sitzgruppe; Eiche, vor einigen Jahren ist eine junge Linde dazu gekommen; historisches Spritzenhaus, die daran angebrachte Jahreszahl ist aber nicht das Erbauungsjahr des Gebäudes, es ist älter, sondern das Gründungsjahr der FFW Brösa. Rittergut, das Gutshaus ist schlicht und überhaupt nicht „herrschaftlich“; heute unbewohnt; Kinderspielplatz; Brennereischornstein, seit 2002 leider von keinem Brutpaar der Weißstörche mehr bewohnt;

Gaststätte „Zur Einkehr“ mit Ferienwohnung, Ferienwohnungen „Alte Brennerei“ und Ferienwohnung Robel.

Milchviehanlage der Agrargenossenschaft „Heidefarm“, Tischlerei Hanisch, mobiles Sägewerk Schneider, Lebensmittelladen Schneider.

Sorbentum: steter Rückgang der sorbischen Sprache, noch 1960 redeten viele ältere Einwohner Sorbisch. Heute so gut wie ausgestorben.

 

Infrastruktur:

Am östlichen Ortsrand verläuft die S 109.

Eine Bushaltestelle Regio-Bus der Linie 106 Bautzen – Niesky.

Drei Radwanderwege führen durch Brösa: Spreeradweg, Sorbische Impressionen, Seeadler-Rundweg.

Buchwalde/ Bukojna

Buchwalde, in einer Aue zwischen Kotitzer und Löbauer Wasser gelegen, ist aus einer alten slawischen Siedlung heraus entstanden. Dieser Ortsteil zählt ca. 168 Einwohner.

Cannewitz

Cannewitz/ Skanecy

Cannewitz ist ein sehr kleiner Ort mit 72 Einwohnern und befindet sich als einziger Ortsteil  der Gemeinde südlich der Bundesautobahn A4. Cannewitz, an einer alten Schanze gelegen, hat auch eine Mühle, welche sich am Löbauer Wasser befindet.

Doberschütz/ Dobrošecy

Doberschütz mit seinen 180 Einwohnern liegt ca. 5 Kilometer nördlich von Bautzen direkt an der Staatsstraße S 109.

Gleina/ Hlina

Der Ortsteil Gleina umfasst derzeit 152 Einwohner und ist zwischen Malschwitz, Baruth und Guttau am Kotitzer Wasser gelegen. In diesem kleinen Ortsteil gibt es eine ansässige Gärtnerei.

Guttau/ Hucina

Völliges Dunkel herrscht über die Entstehung und Gründung des Dorfes. Dennoch ist bekannt, dass Guttau seit der MItte des 16. Jáhrhunderts eine für sich bestehende Gemeinde war und sich 1543 zum protestantischen Glauben bekannt hat. Im Dorfe selbst, welsches von dem Löbauer Wasser durchflossen wird, welches sehr oft auftritt und durch seine Überschwemmungen großen Schaden anrichtet, befindet sich ein Rittergut, unter dessen Gerichtsbarkeit auch Gleina, Wartha, Brösa und Neudörfel steht.

Kleinbautzen/ Budyšink



Der Ortsteil Kleinbautzen nimmt mit seinen 436 Einwohnern eine Fläche von 683 ha ein.  Mit 2.100 Milchkühen ist die Milchviehanlage der größte Betrieb im Ort. Für das gesellschaftliche, kulturelle und alltägliche Leben sorgen unter anderem das Schirachhaus, der Kindergarten sowie das Friseurgeschäft. Das Schloss Kleinbautzen verleiht diesem Ort eine gewisse Besonderheit.

Kleinsaubernitz/ Zubornicka

Kleinsaubernitz wird vom Alten Fließ durchzogen und liegt an der Staatsstraße von Bautzen nach Niesky. 1419 wird die Ortschaft das erste Mal erwähnt. Das Platzdorf verfügte 1900 über eine 456 ha große Flur, deren Äcker und Wiesen 1777 von neun bäuerlichen Hufenbesitzern und vier Gartennahrungsbesitzern bewirtschaftet wurden. Außerdem wohnten hier zehn Häusler und ein Schankwirt. 1925 sprachen von 598 Einwohner noch 93 sorbisch. Die Dorfflur wird, abgesehen vom Alten Fließ, von mehreren Rinnsalen durchzogen, die in der Mitte des 19. Jh. von etwa 30 Teichen in einer Gesamtgröße von etwa 4 ha aufgestaut wurden. Sie dienten der Karpfenhaltung. Insbesondere im östlichen Umfeld von Kleinsaubernitz, welches durch Endmoränen und Schmelzwasserablagerungen der Elster-Kaltzeit, aber auch oberflächennah anstehende tertiär Tone geprägt ist, existieren wertvolle Biotope und Standorte seltener Pflanzen. Neben dem Olbasee existieren bei Kleinsaubernitz noch zahlreiche Zeugen historischen und aktuellen Bergbaues.

Lömischau/ Lemišow

Lömischau wird um 1400 erstmals erwähnt. Wie in einigen Dörfern der Umgebung zählten die Häuser 1777 teils zum Bautzener, teils zum Görlitzer Kreis, als hier drei bäuerliche Hufenbesitzer und zwei Gartennahrungsbesitzer die 260  ha (1932) große Flur bewirtschafteten. 1925 wurden noch 25 Sorbischsprechende (von ges. 107 Einwohnern) registriert. Nach dem Krieg 1945 standen nur noch 4 Häuser. Der Rest war abgebrannt. 1981 beherrschte ein Hochwasser die Ortschaft, so dass mit dem Kahn zur Schule gefahren werden musste.

Malschwitz/ Malešecy

Der Ort Malschwitz mit Sitz der Gemeindeverwaltung, liegt zentral an der Staatsstraße 109 Bautzen – Niesky. Malschwitz liegt ca. 10 km von Bautzen entfernt und ist der größte Ort der Gemeinde. Im Ortskern befinden sich der Dorfplatz und die Kirche, welche durch ein Feuerwehrgerätehaus, einer Tischlerei, dem Bäcker und dem Gemeindeamt begrenzt werden. Weiterhin gibt es in Malschwitz eine Mittelschule, eine Kindertagesstätte, eine Filiale der Kreissparkasse Bautzen, eine Fitnessstudio, einen Fleischer, ein Lebensmittel- und Textilgeschäft, einen Friseur, ein Einzelhandel-/Lotto-/Postservicegeschäft  sowie einen Arzt bzw. Zahnarzt.

Dorfplatz Malschwitz
Dorfplatz Malschwitz
Gemeindeverwaltung Malschwitz
Kirche in Malschwitz
Mittelschule Malschwitz
Mittelschule Malschwitz
Sparkasse Malschwitz
Sportplatz Malschwitz

Niedergurig/ Delnja Horka

Der 390 Einwohner zählende Ortsteil von Malschwitz liegt 7 km nordöstlich von Bautzen an der Bundesstraße 156. Die an den Teichen von Niedergurig gelegene Rieseneiche welche das Wahrzeichen der Gemeinde darstellt und im Wappen abgebildet wird, verleiht diesem Ort eine gewisse Einzigartigkeit gegenüber den anderen Ortsteilen. Der Stammumfang dieser Rieseneiche beträgt 9,5 Meter und ihr geschätztes Alter beträgt 800 Jahre. Das Lutherdenkmal auf dem Gottlobsberg bei Niedergurig mit seiner sorbischen Inschrift ist ein oft besuchtes Wanderziel.

Pließkowitz/ Plusnikecy

Der 218 Einwohner zählende Ortsteil Pließkowitz ist 9 km östlich von Bautzen an der Staatsstraße S 109 gelegen. Neben dem ortsansässigen Pferde – und Reithof Eibel hat ebenfalls die Firma Rehn – Flugzeugturbinenbau ihren Sitz in Pließkowitz.

Preititz/ Přiwćicy



Die Ortschaft Preititz mit insgesamt 266 Einwohnern ist der Mittelpunkt der Gemeinde Malschwitz und ist über die Kreisstraße aus Richtung Kleinbautzen zu erreichen. Der Ort Preititz ist Sitz der Budissa Agrarprodukte GmbH, einem der größten Betriebe in der Region. Im Ortskern befindet sich weiterhin ein Schloss, welches derzeit als Wohngebäude genutzt wird.

Reiterhof in Rackel

Rackel/ Rakojdy

Der Ortsteil Rackel mit seinen 388 Einwohnern liegt 13 km nordöstlich von der Kreisstadt Bautzen entfernt und umfasst eine Gesamtfläche von 6,04 km². Am Ortsausgang von Rackel in Richtung Baruth befindet sich der Reiterhof Bartusch, welcher regional sehr bekannt ist.

Wartha/ Stroza

Der Name des 1331 als Wartha erstmals belegten Ortes ist als Siedlung, von der aus gelauert, ausgespäht, ausgeschaut wird zu erklären. Seit jeher betreiben die meisten Bewohner Landwirtschaft. In der ersten Hälfte des 17. Jh. sind acht Vollbauern und fünf Halbbauern, die Ochsen, Kühe, Schweine und Ziegen hielten, sowie vier Häusler nachweisbar. 1777 lebten sechs bäuerliche Hufenbesitzer und acht Gartennahrungsbesitzer. 1925 gab es neben 107 Sorbisch auch 98 Deutsch sprechende Einwohner.

AKTUELLE INFORMATIONEN
Spreeauen-Bote-Dezember18.pdf
KULTURHIGHLIGHTS
14.12.2018
Advent im alten Schafstall von 15.00 - 20.00 Uhr in der Biosphärenreservatsverwaltung, Warthaer Dorfstraße 29
16.12.2018
Weihnachtsmarkt an der "Guten Laune" Lömischau ab 15.30 Uhr
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